Sehr geehrte Damen und Herren,

am Freitag, den 24.06.2016, haben die Briten per Referendum entschieden die EU zu verlassen. Damit dieser Austritt umgesetzt werden kann, muss das Britische Parlament - im nächsten Schritt - Brüssel hierüber offiziell informieren. Hierbei ist folgendes wichtig zu wissen:

  1. Das Referendum ist für das britische Parlament nicht bindend (es mehren sich die Stimmen vieler Brexit Befürworter die Ihre Abstimmung mittlerweile bereuen). Es kann also sein, das alles so bleibt wie es ist/war.....
  2. Das Parlament muss Brüssel über den Austritt aus der EU informieren bevor hierüber „Verhandlungen“ aufgenommen werden können (im Parlament ist hierfür keine Mehrheit vorhanden).
  3. Schottland hat mitgeteilt das man ein neues Referendum über die Abspaltung vom Vereinigten Königreich vornehmen will, wenn das britische Parlament Brüssel den Austritt offiziell mitteilt, da die Schotten in der EU bleiben möchten.

Die Engländer wünschen sich freien Marktzugang zur EU ohne die „lästigen“ EU Vorgaben/Auflagen etc. Wenn wir uns hierzu z.B. die Schweiz anschauen werden wir schnell feststellen dass das nicht so einfach funktionieren wird. Die Schweiz musste z.B. die sogenannte Personenfreizügigkeit der EU übernehmen (jeder EU Bürger kann in der Schweiz wohnen und arbeiten), überweißt nicht unbeträchtliche Beiträge an den EU Haushalt (ohne Mitsprache, Vetorecht oder ähnliches) um im Gegenzug Marktzugang (welcher sehr eingeschränkt ist) zu erhalten.

Wenn Brüssel und London sich einigen, und das werden sie müssen, werden die Engländer den Marktzugang nicht gratis bekommen. Heißt, die Einnahmen aus London werden zukünftig geringer aber nicht ganz ausfallen.

Wenn man diese Informationen betrachtet frägt man sich natürlich warum ein Referendum abgehalten wurde, wenn ein Großteil der Einwohner des Vereinigten Königreichs die EU gar nicht verlassen will bzw. die Briten Ihre Wünsche nicht „gratis“ erfüllt bekommen? Hat London sich verzockt!

n-tv.de: Brexit Briten verrechnen sich http://www.n-tv.de/wirtschaft/Brexit-Briten-verrechnen-sich-article18044721.html

asscompact.de: Kunden von Versicherern müssen sich keine Sorgen machen

Auswirkungen auf unsere Produkte:

Ob England in der EU ist oder nicht hat keinen Einfluss auf die Verwaltung der Anlagen/Fonds. Die Fonds waren vor dem Austrittswunsch (sind ja noch dabei.....) bereits überwiegend in UK investiert und werden dies auch zukünftig sein. Dies wird langfristig, wie in der Vergangenheit, keine Großen Auswirkungen auf die Performance haben. Per heute haben die Schwankungen keine Spuren in den Policen der Kunden hinterlassen.

Z.B. der Royal London With Profits Fonds konnte in den letzten 25 Jahren trotz Anschlägen (z.B. 9/11), verschiedener Kriege (Irak, Ukraine etc.) und Krisen (Wirtschafts- und Finanzkrise, Grexit Diskussion) mit einer Performance in Höhe von 10 % pro Jahr netto nach Kosten überzeugen. Gleiches gilt für die Fonds der Prestige. In den letzten 7 Jahren konnten diese mit Renditen in Höhe von 5,80 %  bis 7,40 % pro Jahr netto nach Kosten überzeugen.

Mehr hierzu unter http://www.irc-finance.ch/index.php/2015-08-06-10-51-48.html

Schwankungen an den Börsen/Devisenmärkten gab es und wird es auch weiterhin geben.

Die Frage muss also lauten: Wie gut ist mein Produktgeber? Ist dieser in der Lage solche Marktgeschehen zum Vorteil von mir / meinen Kunden zu nutzen?

Wie Sie den Zahlen unter vorg. Link entnehmen können, hat Royal London in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach bewiesen das RL fähig ist, Krisen anzunehmen und zu meistern.

Wir sind überzeugt davon, dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird. Wir sehen das aktuelle Marktgeschehen als zusätzliche Chance für das Asset Management der durch uns angebotenen Gesellschaften, um günstige Kaufpreise zum Wohle unserer Kunden nutzen zu können.

Hier finden Sie eine weitere Stellungnahme rund um das Thema Brexit aus dem Haus Prestige Asset Management

 

Nachtrag 30.06.2016: Dax / Pfund Sterling und Co. holen stark auf: http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/Dax-kriegt-die-Kurve-ins-Plus-article18080206.html

Nachtrag 26.04.2017: UK bleibt für Anleger trotz Brexit weiter interessant.

Nachtrag 15.05.2017: Bank of England rechnet mit sanftem Brexit

Nachtrag 06.06.2017: EU und UK schliessen sich wieder "zusammen"

Nachtrag 06.06.2017: Britisches Pfund erholt sich wieder leicht

 

Fragen?

Markus Graf

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0041 61 685 98 88

Stand: 29.06.2016

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